2019

  • Camp 2019

    Sing mit, Chemnitz! 

    ist ein Feriencamp für alle, die Ende der Sommerferien Lust haben, zu singen und über das Singen Menschen zu begegnen – und das mitten in Chemnitz zusammen mit Internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

    In diesem besonderen Camp wird alles gesungen: von mehrstimmigen internationalen Liedern über klassische Chorsätze und Arrangements bis zu experimentierfreudigen Improvisationen und Gesängen aus unterschiedlichen Kulturen.

    Sieben Tage, in denen gemeinsam geprobt, gegessen und gesungen wird – mit der Idee, Gesellschaft miteinander zu (er)leben und zu gestalten. So werden die  öffentlichen Auftritte an unterschiedlichen Orten zum gemeinsamen und Gemeinschaft stiftenden Erlebnis.

     

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    Und klick HIER wenn du dir den Ablaufplan in FARBIG anschauen möchtest!!!
    (--> die Farbe dient hier nur dem möglichen, besseren Verständnis der Abläufe)

  • Studios 2019

    Studios sind kleinere Gruppen, die sich mit einer bestimmten Musikrichtung beschäftigen. Mit Deiner Angabe zu den musikalischen Vorlieben („Neugier für“) kannst Du Dich schon bei der Anmeldung für eine intensivierte Beschäftigung mit einer bestimmten musikalisch-ästhetischen Stilrichtung entscheiden. Im Rahmen des Studios studierst Du vier Stücke dieser Richtung ein. Die Gesangspaten des Rundfunkchors Berlin begleiten Dich mit Stimmbildung, Einstudierung und gestalterischen Hinweisen. Hinzu kommt jeweils ein Stück der anderen Musikrichtungen/Studios, die alle gemeinsam bei den Aufführungen singen. Diese studiert Ihr in den Tutti-Proben mit allen TeilnehmerInnen ein.

     

    Studios

    Singen ohne Noten. Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt

    Pop/Jazz. Musikalische Leitung: Gerard Ramos Pardo

    Traditionelle Chormusik. Musikalische Leitung: Dovile Šiupenyte 

    Afrobeat: Musikalische Leitung: Damien Bilondo

     

     

    Singen ohne Noten

    Musikalische Leitung: Michael Betzner-Brandt

    lebt als Dirigent, Autor, Pädagoge und Stummfilmpianist  in Berlin. Mit seinem mehrfach preisgekrönten Chor Fabulous  Fridays entwickelt er groovende, zeitgenössische Chormusik, die er in der Reihe modern a cappel/a im Carus-Verlag herausgibt. Außerdem gründete und leitete er den Ich-kann-nicht­ singen-Chor,denRock PopChor60+HighFossi/itysowieden BegegnungschorBerli n- BerlinersingenmitGeflüchteten.Michael Betzner-Brandtmacht Musik mit Profisund mit Laien. In jedem Fall mit Menschen, die sich schon nach ganz kurzer Zeitgar nicht mehr als Laien vorkommen. Er gibt Workshops, stundenweise, wochenendweise, lebenslang. Er schreibt darüber,reist durch Deutschland und tritt überall auf. Und er ist seit jeher der festen Überzeugung:,,Jeder kannsingen"!

    Pop/ Jazz

    Musikalische Leitung: Gerard Ramos Pardo

     
    Foto: Lili Hofmann
    Gerard Ramos Pardo, im katalanischen Tarragona geboren, beschäftige sich bereits als Kind mit verschiedensten Künsten und entschied sich für die Musik als lebenslange Begleitung. Er begann in seiner Heimatstadt mit Klavier und Gesang und zog dann zum Studium der Chorleitung an der Hochschule für Musik Kataloniens (ESMUC) nach Barcelona. Sein Masterstudium führte ihn im Anschluss nach Dresden an die Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, wo er seitdem seinen Lebensmittelpunkt hat und über seine Tätigkeit als Chordirigent Klavier unterrichtet. Geprägt wurde er durch die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Josep Vila, Johann Duijck, Hans-Christoph Rademann und dem Pianisten Francisco Poyato. Bereits in seiner Zeit in Barcelona gründete Gerard Ramos mehrere Chöre wie beispielsweise das Vocalensemble „The Beauty Fools“, das die ESMUC beim II. „Fringe Festival“ für junge Talente im spanischen Torroella de Montgrí repräsentierte. In Deutschland war er Gast der “Internationalen Bachakademie Stuttgart“ (2016 Einstudierung des zweiten Akademiekonzerts und Assistenz der musikalischen Leitung der der CD Produktion des Weihnachtsoratoriums). 2018 war er Leiter des Projekts „VoiceVenture“ des Dresdner Kammerchores in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Carsten Hennig und dem interkulturellen Chor “Singasylum” im Rahmen der vierten “Dresdner Chorwerkstatt“ für Neue Musik. Seit September 2018 ist er künstlerischer Leiter des Universitätschores der TU Chemnitz.

    Traditionelle Chormusik

    Musikalische Leitung: Dovile Šiupenyte 

     
    Dovile Šiupenyte wurde 1993 in Litauen geboren. 2000 bis 2012 lernte sie in der nationalen Mikalojus-Konstantinas-Ciurlionis-Kunstschule in Vilnius Klavier bei Ramute Dikciuviene und Chordirigieren bei Jurijus Kalcas. 2004 gewann sie den 1. Preis beim Piano Forte Wettbewerb und 2010 sowie 2012 den 2. bzw. 3. Preis beim internationalen Jono Aleksos Wettbewerb der jungen Dirigenten in Vilnius. 2012 dirigierte sie die Oper Meile ir mirtis Veronoje von Kestutis Antanelis im Tanz-Theater in Vilnius und begann im selben Jahr ein Studium in den Fächern Chordirigieren bei Johannes Prinz und Musiktheaterkorrepetition bei Wolfgang Bozic an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Während des Studiums leitete sie mehrere Chöre in Graz und in Kärnten und war regelmäßig als Dirigentin und Korrepetitorin für unterschiedliche Ensembles tätig. Dovile Šiupenyte arbeitete mit verschiedenen Opernchören im MUMUTH, dem Haus für Musik und Musiktheater der Universität Graz, wo sie außerdem von 2017 bis 2018 als Chorassistentin und Korrepetitorin tätig war. Sie dirigierte das sinfonische Blasorchester, studierte zeitgenössische Werke mit diversen Ensembles der Universität ein, leitete deren Aufführungen und nahm an Meisterkursen im Orchesterdirigieren unter der Leitung von Wolfgang Dörner in Szombathely (Ungarn) sowie beim Philharmonic Choir in Slowenien teil.

    Afrobeat

    Musikalische Leitung: Damien Bilondo

     
    Damien Bilondo sang und trommelte bereits mit 8 Jahren im Jugendchor seines Heimatdorfes im Mayombe-Regenwald und wurde später hier Dirigent. In der Band des Dorfes, die alle sozialen Anlässe wie Feste und Trauerfeiern begleitet, wurde er mit 10 Jahren Congas-Spieler und  Leadsänger. Seine Liebe zur Musik begleitete ihn nach Leipzig, wo er seit 2009 als freiberuflicher Musiker und Musiklehrer arbeitet.

    Auf der Bühne sieht man Damien Bilondo häufig hinter den Congas oder an der Djembe. Als Bandleader übernimmt er den Gesang und die Moderation, wobei sein charmanter Umgang mit dem Publikum vielen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

    Er gründete 2001 die Band NDUNGU KINA mit dem Ziel, die reiche afrikanische Kultur für das deutsche Publikum erlebbar zu machen. Das bedeutet für ihn nicht nur die Präsentation seiner Kultur auf der Bühne, sondern auch das Ausprobieren der Trommeln für alle Interessierten. Mit Leidenschaft vermittelt er die Grundlagen im Spielen der Djembe, der Congas und der Basstrommeln. Dies geschieht in einer kurzen Session nach einem Auftritt, in Workshops oder regelmäßigen Kursen. Sein Motto lautet „Die Trommel kennt keine Grenzen, keine Länder, keine Hautfarbe, die Trommel spricht die Sprache des Herzens und verbindet die Menschen.“ So begeistert er die Kinder im Kindergarten, in der Schule und Jugendliche in Freizeiteinrichtungen gleichermaßen wie Erwachsene, Senioren, Gehörlose und Behinderte. 

    Zusammenarbeit mit Muini-Sonnenlicht e.V.
    Damien Bilondo gründete den Verein „Muini-Sonnenlicht e.V“ (www.muini-sonnenlicht.de), um mit Bildungs- und sozialen Projekten den Menschen in seiner Heimat Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu geben. In Deutschland möchte der Verein über das Leben und die Kultur des Kongo informieren. NDUNGU KINA unterstützt Muini-Sonnenlicht e.V. bei Veranstaltungen und bei Vereinsständen auf Leipzigs Straßenfesten.

     

     

     

  • Workshops 2019

    Die Workshops sind kürzere Einheiten in denen es primär um Bewegung geht. Hier geht es darum, Ausdruckskraft in Bewegung und Begegnung zu bringen, zwanglos und mit Spielfreude Impulse der Workshopleiter aufzugreifen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Auch: dich auf die Auftritte in der Öffentlichkeit vorzubereiten, die ja in der Begegnung mit Unbekannten viele Überraschungsmomente bergen.

     

    Tanz/ Bewegung

    Medhat Aldaabal

    geboren in Damaskus/ Syrien, studierte er Theater am Institut für Darstellende Kunst in Damaskus. Er arbeitete in der arabischen Region mit unterschiedlichen Gruppen, u.a. mit dem Enana Dance Theater, Syrien (2009-2011), und der KOON Theater Group, Beirut, bevor er 2015 nach Berlin kam. Hier nahm er an zahlreichen Workshops für Zeitgenössischen Tanz teil und unterrichtet Tanz für geflüchtete Kinder. Seit 2017 tanzt er in der Produktion „Come as you are“ von Nir de Volff. Aktuell gibt er gemeinsam mit Ali Hasan regelmäßige Dabke Community Dance-Workshops im Radialsystem.

      

    Choreografie/ Performance

    Ric Schachtebeck

    studierte Bühnen-und Kostümbild am Pratt Institute in New York City und an der Universität der Künste in Berlin. Parallel nahm er Modern Dance-Unterricht in Berlin und New York, tanzte beim GROUP MOTION MULTI MEDIA THEATER in Philadelphia/Pa, gründete die Tanz-Kompanie TRIPTIKON, zeigte eigene Performance-Arbeiten u.a. bei den Berliner Festspielen und am Theater am Turm in Frankfurt/M und leitete in den 1970er Jahren die ersten großen Modern Dance-Workshops, aus denen u.a. die Berliner Tanzfabrik hervorging. Neben seiner internationalen Tätigkeit als Bühnen-und Kostümbildner für Theater wie die Bayerische Staatsoper und l´Opera de Lyon, arbeitete Schachtebeck als Movement Coach mit Opernchören, Sänger-Studenten der Universität der Künste Berlin und leitet „Body and Space-Awareness“-Seminare für die Regie-und Dramaturgie-Klasse der Akademie für Darstellende Kunst in Ludwigsburg.

     

  • Band 2019

     

    Band

    Alfred Mehnert (Interkultur & Perkussion) zusammen mit Wassim Mukdad (Oud /Gesang)

    Alfred Mehnert

    hat als Musiker mit den Großen gespielt und von Jazz über Lateinamerikanisches bis zur elektronischen Musik eine unglaubliche Vielfalt bewiesen. Als Performer, Conferencier und Lyriker reicht sein Horizont vom nächtlichen Poetry-Slam in der Kreuzberger Kaschemme bis zur großen Bühne des Deutschen Theaters. Als Lehrer gelingt es ihm, Alters- und soziale Grenzen zu überwinden und fantastisch aufspielende Profis mit ebenso ahnungs- wie voraussetzungslosen Ex-Zuschauern auf eine Bühne zu bringen und in einen Jam zu verwickeln, der niemanden loslässt.

       
    Wassim Mukdad

    wurde in Syrien geboren, studierte am "Hoheren Musikinstitut in Damaskus" und lebt und studiert seit drei Jahren in Berlin. Er komponiert, dirigiert und spielt die Oud in verschiedenen Genres wie Tarab, Tanz- und mittelalterlicher Musik, die er mit Elementen anderer Musikkulturen verbindet.
    Seit seiner Kindheit spielt er Oud und Klavier, stark inspiriert von Munir Bashir, einem der großten Oud-Spieler der Geschichte. studierte bei renommierten Professoren wie Askar Alikbarov (Aserbaidschan), Isam Rafee und Mohammad Othman (Syrien). Derzeit studiert Wassim Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitet an verschiedenen Musikprojekten wie dem "Babylon Orchestra", ist Teil des "Kayan Project" und beteiligt sich an Projekten wie "Musikplus Fusion" dem Education- Programm der Berliner Philharmoniker.
    All seine musikalischen Projekte zeigen seine Vision von Musik als einem der wichtigsten Kommunikationsmittel, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und sprachlichen Hintergründen zu verbinden und mit ihnen auf einer tiefen emotionalen Ebene zu interagieren
  • Stimmpaten 2019

    Singpaten

    Die Singpaten begleiten und unterstützen die verschiedenen Studios und bilden zusammen das Solistenterzett. Darüber hinaus bieten sie den Teilnehmern Einzel - Stimmbildung an. 

     

    Singpaten des Rundfunkchores Berlin - 2019

    Sylva Irmen Mezzosopranistin

    Nach einem erfolgreich absolvierten Magisterstudium in den Fächern Musikwissenschaft, Erziehungswissenschaft und Psychologie, studierte sie Gesang an der Musikhochschule in Leipzig bei KS Prof. Roland Schubert, dass sie 2013 mit Diplom abschloss. Meisterkurse u.a. bei Ingeborg Danz und Edward Randall ergänzen ihre stimmliche und musikalische Ausbildung.

    Vor allen den kirchenmusikalischen Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn widmet sie sich mit großer Leidenschaft und ist inzwischen auf diesem Gebiet eine gefragte Interpretin. Engagements fuhrten sie an bedeutende Konzertorte wie z.B. an die Thomaskirche zu Leipzig, die Dresdner Frauenkirche oder die Oetkerhalle in Bielefeld. Daruber hinaus konzertiert sie regelmäßig mit ihrem Mann, dem Trompeter Thomas Irmen, in der Besetzung Gesang, Trompete und Orgel mit eigenen Programmen vom Barock bis zur Moderne.

    Neben ihrer kunstlerischen Tätigkeit engagiert sich Sylvia Irmen in der Stimmbildung von Laienchören und arbeitet nach einer mehrjährigen zertifizierten Ausbildung als Auftrittscoach und Mentaltrainerin vorrangig mit Musikern und Sportlern in ihrer Praxis in Chemnitz.


     




    Isabelle Voßkuhler
    Sopran

    1971 in Berlin geboren, studierte Isabelle Voßkuhler zunächst Musikwissenschaft und Romanistik. 1992 wechselte sie an die Hochschule fur Musik Hanns Eisler Berlin zum Gesangsstudium bei Jutta Schlegel. Schon während ihres Studiums sang Isabelle Voßkuhler als freie Mitarbeiterin im RIAS-Kammerchor, im NDR Chor, im Collegium Vocale Gent und im Rundfunkchor Berlin, dem sie seit 1997 als festes Mitglied angehört und in dessen Konzerten sie häufig mit solistischen Partien betraut wird. Überdies wirkte sie einige Jahre in den der zeitgenössischen Musik gewidmeten Konzerten des Ensembles Intégrales mit.






     


    Axel Scheidig
    Bass

    geboren in Sonneberg in Thuringen, studierte Axel Scheidig von 1991 bis 1997 Gesang
    und Musiktheater in Weimar. Von 2002 bis 2004 sang er als festes Mitglied im Collegium Vocale Gent und war solistisch an den Theatern in Gera, Eisenach und Weimar engagiert. 2005 wurde Axel Scheidig festes Ensemblemitglied im Rundfunkchor Berlin. Solistisch war er u. a. bei Bachs „Matthäuspassion“ unter der Leitung von Sir Simon Rattle bei den Osterfestspielen in Salzburg und in der Philharmonie Berlin zu hören. Axel Scheidig ist Mitglied des Ensembles Vokalzeit und mit der Solistenvereinigung "Die Charmonists" regelmäßig europaweit unterwegs.



     


     

  • Grußwort 2019


    Dr. Christoph Dittrich 

     

    Liebe Freunde des Sommercamps,

    es ist für uns Menschen so wichtig, eine Stimme zu haben! Wir wollen gehört werden! Von der Familie, von Kollegen, aber auch von Leuten, die wir eigentlich nicht mögen. Wir wollen gehört werden mit unserer Meinung, mit unseren Fragen, mit unserem Mitgehfühl oder einfach mit unserem Klang. Alles beginnt beim Atem, es folgt das Sprechen und führt zum Singen. Und das wunderbare ist, dass Singen in der Gemeinschaft am besten funktioniert – einstimmig oder sogar vielstimmig.

    Wie Georg Philipp Telemann schon sagte: „Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen!“. Man braucht kein Instrument, keine Ausbildung, auch Noten muss man nicht lesen können – es kann einfach losgehen. Für uns Theaterleute ist es wunderbar zu sehen, wie die Idee von „Sing along, Berlin!“ nach Chemnitz getragen wird. Denn das Singen, Bewegen und Kommunizieren bleibt nicht im Probezimmer, sondern es geht raus auf die Straßen und Plätze der Stadt. Dorthin wo es vielleicht niemand erwartet – und gerade deshalb tritt dann der Aspekt der gegenseitigen Annäherung in den Vordergrund: „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder….“  

    Und was könnte mehr in unsere Stadt passen, als über Lieder, Stimme und Musik miteinander in Austausch zu kommen. Internationale Mentoren bringen viele Farben ein. Vom Volkslied, über Pop und Jazz bis Afro-Beat kann alles erprobt und gerne gemixt werden. Wir freuen uns mit dem Opernhaus quasi die Basisstation für das Sommercamp zu bilden und wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen guten Atem und nachhaltige Erlebnisse. 

     

     



    Dr. Christoph Dittrich
    Generalintendant

  • Schirmherrschaft 2019

     © Pawel Sosnowski

    Schriftliches Grußwort des Sächsischen Ministerpräsidenten
    zum Sommerferiencamp „Sing mit, Chemnitz“ 2019

    Liebe Sängerinnen und Sänger,

    Singen verbindet: Von den ersten Kinderliedern in der Familie über die Gesänge im Fußballstation hin zu Chören und Kirchgemeinden: Wo gesungen wird, kommen Menschen zusammen. Mit dem gemeinsamen Singen der Melodie entsteht ein Wir-Gefühl: Friedlich und fröhlich.

    Wenn sich nun in Chemnitz Menschen aus ganz unterschiedlichen Altersgruppen und Interessensfeldern treffen, um gemeinsam Lieder zu intonieren, dann ist das der beste Beweis dafur, dass diese Stadt offen ist und lebendig und freundlich – genau so also, wie ich sie seit jeher kenne und schätze.

    „Sing mit, Chemnitz“ lebt von Aktiven, die ihre Stadt mitgestalten wollen. Sie engagieren sich für Musik, fur den Gemeinsinn und arbeiten dabei ganz wesentlich daran mit, wie ihre Heimat von außen und auch von innen gesehen wird. Dafür gebuhrt ihnen mein herzlicher Dank und meine aufrichtige Wertschätzung!

    Nur so kann Gesellschaft funktionieren: Wenn sich Bürgerinnen und Bürger konstruktiv und kreativ einbringen, um für sich und ihre Mitmenschen ein Lebensumfeld zu schaffen, in der man sich wohl und zuhause fühlt.

    Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von „Sing mit, Chemnitz“ schöne Erlebnisse, große Lernerfolge und vor allem – ganz viel Spaß beim gemeinsamen Singen!

     

     

     

    Michael Kretschmer
    Ministerpräsident des Freistaates Sachsen